( Samstag )21.03.2015

Jahreshauptversammlung 2015


Am 21.03.2015 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Panker in Gadendorf statt.

Einsatzgeschehen:

Im Jahr 2014 wurden die Ortswehren der Gemeinde Panker insgesamt 19 mal alarmiert. Darunter vier Alarmierungen zu Einsatzübungen.
Damit liegen wir unter dem Landesdurchschnitt von 18,7 Einsätzen je Wehr.
Die Alarmierungen verteilten sich wie folgt: 7x FF Darry, 6x FF Gadendorf, 6x FF Satjendorf.

Das Einsatzjahr begann am 09.01. für die FF Satjendorf mit einem umgestürzten Baum auf der Straße. Ein beherztes "Zurückziehen" in den Wald beendete diesen Einsatz. Weiter ging es für die FF Satjendorf am 22.03. zum Lenzen eines Kellers.

Nun begann eine Übungsserie: Am 10.05. wurden die FF Darry und Satjendorf zu einer Ergänzungszugübung an den Deich nach Schönberg gerufen. Weiter ging es am 19.06. für die FF Gadendorf und Satjendorf mit der Amtsübung an der Biogasanlage Jägerberg.

Am 25.06. rückte die FF Gadendorf zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Töndel aus. Hier brannten Strohballen auf einem Feld.

Vier Tage später musste die FF Darry in den Einsatz, um einen großen Ast auf der Straße nach Friedrichshof zu entfernen. Am 11.07. kam es zu einem Kleinbrand in Darry. Hier konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und durch die frühzeitige Alarmierung durch Nachbarn, schlimmeres verhindert werden. Hier hätte es zu einem Wohnhausbrand kommen können.

Dann lag mal wieder ein Baum quer auf der L 165 bei Panker welcher am 26.07. durch die FF Darry entfernt wurde. Zwei Menschen in Not, wurde am 19.08. durch die FF Darry und am 08.10. durch die FF Gadendorf geholfen.

Anfang Dezember wurde dann noch durch die FF Darry eine Wetterschadenlage abgearbeitet. Am letzten Tag das Jahres, um 19:57 Uhr, musste die FF Darry zu einem Mülltonnenbrand ausrücken. Um 23:43 Uhr wurden dann nochmal die Wehren Satjendorf und Gadendorf sowie Hohenfelde zu einem Feuer gerufen. Es brannte eine Hecke vor einem Carport. Beim Eintreffen der FF Satjendorf hatten die Bewohner das Feuer bereits selbst gelöscht.

Ausbildungen:
Im Jahre 2014 wurden 23 Lehrgänge durch 27 Teilnehmer besucht. Das ist wieder ein guter Schnitt.
Herzlichen Dank an die Mitglieder der Feuerwehren für die große Bereitschaft, an den Lehrgängen und Weiterbildungen teilzunehmen.
Im Jahre 2014 wurde auch die gemeinsame Ausbildung intensiviert.
Am 10.01. begann das Ausbildungsjahr mit einer Weiterbildung zum Thema ABC-Gefahren. Am 18. Februar wurde eine gemeinsame Ausbildung zum Thema "Bedienung und Handhabung von Feuerlöschpumpen" durchgeführt.

Da es in der heutigen Zeit kaum noch möglich ist, am Tage mit einer vollen Besatzung auszurücken, sollten wir darauf einstellen, dass Kameraden bei anderen Wehren aushelfen müssen. Wir wollen diese Ausbildung zur Erweiterung der Einsatzmöglichkeit eines jeden Einzelnen nutzen, damit wir auch bei einer geringen Mannschaftstärke eine schnelle und qualifizierte Hilfeleistung gewährleisten können.

Am 11.03. wurde die Atemschutzstrecke in Plön besucht. Am 08. April führten die Atemschutzgeräteträger eine Such- und Rettungsausbildung am HaGe Silo in Hohenfelde durch.
Weiterhin wurde im April das Thema "Biogasanlagen" angegangen . Zunächst mit einer Unterrichtung der Führungskräfte in Lütjenburg durch den Amtswehrführer. Am 29.04. wurde eine Objektbegehung für Führungskräfte an der Bio-Gas-Anlage Jägerberg durchgeführt. Am 19.06. wurde dann das Erlente mit einer Amtsübung auf dem Jägerberg in die Praxis umgesetzt.

Am 17.05. wurde der Brandgewöhnungsconainer in Wankendorf durch unsere Atemschutzträger besucht. Am 27.05. trafen sich die Atemschutzträger erneut, um in Lütjenburg das Thema "Retten und Selbstretten aus Höhen und Tiefen" zu üben.

Am 23.09. begannen wir mit der gemeinsamen Ausbildung "Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen" – ein besonderes Thema für die Feuerwehr. Das Sichern in absturzgefährdeten Bereichen, mit Gerätschaften, die über den Feuerwehrhaltegurt hinausgehen, erfordert eine spezielle Schulung und Ausbildung für Feuerwehreinsatzkräfte.

Am 30.09. stellten die Atemschutzgeräteträger in der alten Grundschule Darry, ihr taktisches Vorgehen unter Beweis.

Am 31.10. bildete uns ein Kollege der Landespolizei zum Thema "Sonder- und Wegerechten der StVO" weiter.
Am 02.12. schlossen wir das Ausbildungsjahr mit einer Unterrichtung zum Thema Waldbrand ab.

Abschließend kann man zum Thema Ausbildung feststellen, dass wir immer mehr Wissen in weniger Zeit verarbeiten müssen und vermittelt bekommen. Der Gemeindewehrführer bedankt sich bei allen Kameraden und Kameradinnen für die geleistete Arbeit im letzten Jahr.

Gemeindewehrvorstand:

Die Gemeindewehr kam im Jahre 2014 für zusätzlich für noch 4 Dienste zusammen:

1. 3 x Vorstandssitzungen
2. Jahreshauptversammlung

Zusätzlich nahm die Gemeindewehrführung noch 48 weitere Termine wahr:
3. Wehrführerdienstbesprechung Amt / Kreis
4. Dienstbesuche bei der JFw
5. Übungsbesuche
6. Jahreshauptversammlungen Kreis, Amt und Gemeinde
7. Dienstbesprechungen beim Bürgermeister
8. Gemeinderatssitzungen und Ausschusssitzungen
9. Info-Tage an der Landesfeuerwehrschule
10. Trauerfeier LM Harald Mittelstädt
11. Brandverhüttungsschauen
12. Dienstbesprechungen
13. Kameradschaftsabend bei der FF Gadendorf
14. Feuerwehr Marketing Kongress
15. Patenschaftsveranstaltung Bw Todendorf
16. Ausbildungsunterstützung DRK in Todendorf

Personal:

Die Personalentwicklung ist im letzten Jahr stagniert. Alle Posten sind besetzt und es finden sich zum Glück auch immer noch genügend Funktionsträger. Dennoch sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um neue Mitglieder zu gewinnen.
Eine Löschgruppe von 9 Einsatzkräften ist laut Gesetz mit einer dreifachen Personalstärke, also von 27 Einsatzkräften, zu hinterlegen. Hier fehlen uns in der Ortswehr Darry fünf und in der Ortswehr Satjendorf sieben Mitglieder. Einzig die Ortswehr Gadendorf ist mit 34 Mitgliedern in der Einsatzabteilung ausreichend ausgestattet, jedoch zählen hier die Angehörigen des Musikzuge zur Stärke dazu. Der Altersdurchschnitt in den Einsatzabteilungen geht immer weiter in Richtung 40 +. Dies bedeutet, dass in 20 Jahren 36 Mitglieder in die Ehrenabteilung übertreten und für den Einsatzdienst nicht mehr zur Verfügung stehen.

Somit stellte der Gemeidewehrführer auch an die Politik den Appell, die Feuerwehr aktiv bei der Mitgliedergewinnung zu unterstützen.

Erfreuch ist der Frauenanteil in den Ortswehren, welcher bei ca. 20% liegt. Aber auch hier ist noch "Luft nach oben".

Jugendfeuerwehr:
Die Jugendfeuerwehr hat zurzeit 19 Mitglieder. Sie entwickelt sich prima und in diesem Jahr konnten wieder zwei Kameraden in die aktive Abteilung wechseln. Letztes Jahr konnte sich der GWF ein paarmal selbst davon überzeugen, dass die Ausbildung einen sehr guten Stand hat.
Eine Teilnahme an Wettkämpfen ist auch in 2015 geplant.
Ein großer Dank an die Freiwilligen, welche nicht der Jugendfeuerwehr angehören, für ihre Unterstützung.
Es wird immer noch einen stllv. Jugendfeuerwehrwart gesucht. Es wäre wünschenswert, diesen Posten schnell wieder zu besetzen.

 

Fazit:
Im Jahre 2014 lief die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat reibungslos und zielorientiert. Dies ist eine Basis, auf der man gut miteinander umgehen kann.
Herzliche Grüße an die Gemeindevertretung und vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Herzlichen Dank den Vorstandsmitgliedern. Die Zusammenarbeit im Vorstand verlief wie auch schon die letzten Jahre erfolgreich und zukunftsweisend.

J.U. Röder , Gemeindewehrführer

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